Slap Boxing
Oktober 4, 2008 Dirty South, Eastcoast, HipHop No Comments
Dass diese Nummer mit kurzen Haaren und jetzt mal ganz doll ernst sein beim Konsumenten nicht wirklich gut ankommt, musste ja schon der Kollege Busta Rhymes schmerzlich erfahren. Auch Ludacris wendet sich nach dem ungewohnt introspektiven “Release Therapy” wieder dem zu, was er am Besten kann: Dem kunstvollem Eier schaukeln nämlich. Die dritte Single aus seinem neuen Album “Theater Of The Mind” bietet daher auch Swagger Galore mit der ein oder anderen kunstvollen Punchline. “And I got da women screamin’ / and they could catch my balls on any given sunday like my name’s Willy Beaman.” Ganz recht. Garniert wird das Ganze mit einem Marvin Gaye-Sample (glaub ich zumindest), das die Basis für ein weiteres Brett aus dem Hause Don Cannon bildet. Riecht schwer nach Sureshot.
Ludacris – “Undisputed” (Video)
All den Rappern, die schon eine gefühlte Ewigkeit lang zu spät mit ihrem Album dran sind, hat Juelz Santana eines voraus: Der hat nämlich gleich zwei Alben in der Pipeline. Neben dem Soloalbum “Born To Lose, Bred To Win” (das möglicherweise zu einer Art Skull Gang-Sampler umfunktioniert wird) steht da nämlich noch das Kollabo-Album mit Lil’ Wayne an. Passenderweise gibt der 25-Jährige jetzt auch gleich zwei Lebenszeichen von sich: Während “Pick & Roll” (zusammen mit Weezy) ein bitterböse vor sich hin waberndes Synthie-Brett ist, geht es auf “Up In Harlem” vom kommenden DJ Kaylsay-Album “More Than Just A DJ” sehr viel ruhiger und souliger zu. Um eine beliebte Waschzettelphrase zu bemühen: Für jeden was dabei!
Lil’ Wayne & Juelz Santana – “Pick & Roll”
DJ Kayslay feat. Juelz Santana, Hell Rell, J.R. Writer – “Up In Harlem”
(flo)
