Merry Christmas
Dezember 24, 2008 Allgemein, Westcoast No CommentsWir wünschen euch frohe Weihnachten und zelebrieren mit einem speziellen Weihnachtssong. Kennen bestimmt schon alle, aber trotzdem lustig ![]()
Wir wünschen euch frohe Weihnachten und zelebrieren mit einem speziellen Weihnachtssong. Kennen bestimmt schon alle, aber trotzdem lustig ![]()
Heute gibts mal ein paar Songs, die mir ganz gut ins Ohr gehen.
Zunächst einmal etwas Afrobeat von den grandiosen BLK JKS aus Südafrika:
Kanye hat vor kurzem einen gewissen Kid Cudi gesignt, der Song gefällt mir vom bei über die Website der Kleidungsmarke 10deep releasten Mixtape persönlich am besten. Get the Tape und als Vorgeschmack schonmal: Cleveland is the reason:
Ich bin momentan etwas auf Grime hängengeblieben und nachdem Kano in einem Interview einen Typen namens Ghetto erwähnt hat, hab ich den mal ausgecheckt. Super cooles Video, aber seht selbst:
(martin)

Premo scheint momentan omnipräsent zu sein, hat er doch erst einen gewissen Anteil am Termanology Album, so hat er jetzt auch den Boston Representer My Boston von Big Shug auf den Weg gebracht. Mit dabei is auch oben genannter Termanology, der zwar nicht direkt aus Boston kommt, aber Lawrence, MA ist ja auch nur ca. 50 km von Boston entfernt.
Heraus kommt ein ganz netter Representer Track, vor allem das Video hat mir gefallen.
Ich poste heute einfach mal nen paar Lieder, die bei mir in letzter Zeit hängen geblieben sind.
Zunächst gibts Busy Signal mit These Are the days. Grandioser conscious Song das Jamaikaners, bleibt nicht zuletzt wegen dem banger Beat im Ohr. Entdeckt hab ich das ganze auf der Juice CD, peace out.
Als nächstes kommt eine Leserzuschrift von Sebastian, der einen direkten
Shoutout an uns in der zweiten Line des People under the Stairs Song The Wiz entdeckt hat. Connected to the goodvibe, nuff said.
Als nächstes grabe ich eine 2 Jahre alte Leiche aus mit Watch how it go down von Termanology. Dieser veröffentlich der Tage sein Debütalbum mit Produzentenunterstüzung, von der die meisten Newcomer nur träumen können. Mit dabei sind Premo, der diesen Beat produziert hat, sowie Pete Rock, Large Pro, Havoc und Buckwild. Hammer Teil, nach erstmaligem durchhören bestätigt sich die Juice Wertung, aber nun Watch how it go down!
Martin
Freiheit ist in der Juice zum Album des Monats gekürt worden. Man sollte jedoch immer mit etwas Skepsis an Reviews rangehen, aber die Platte musste trotzdem her. Ich habe den Kauf nicht bereut, denn Curse stellt irgendwie den Gegenstrom zu großen Teilen der Szene da, die inhaltlich nichts zu sagen haben, bzw. deren Inhalte mich nicht ansprechen. Zudem ist zumindest abseits der MZEE Edition kein Rapfeature auf dem Album zu finden, dafür illustre Größen wie Marius Müller Westernhagen, Silbermond, Xavier Naidoo oder Clueso.
Gerade bei dem Silbermond Feature war ich anfangs sehr skeptisch, aber nach mehrmaligem Höhren geht die Nummer immer noch gut ins Ohr und ist für mich eines der Highlights der Platte, obwohl es sich eher um eine Popbalade als um straighten Rap handelt. Allgemein fällt auf, dass das Album sehr poppig gehalten ist. Angefangen bei den sehr pianolastigen Instrumentals setzt sich das ganze durch die oben erwähnten Features fort. Curse spricht hier ganz klar nicht den 13 jährigen Aggro Berlin Fan an, sondern bewusst eine ältere Zielgruppe, die sich über die Songs gedanken machen. Einige der Inhalte wird ersterer auch gar nicht nachvollziehen können, grade die Songs über Beziehungen gehen sehr tief. Die Texte sind zum teil sehr schockierend gehalten, so erzählt Lila die Geschichte eines im Teenageralter schwanger gewordenen Mädchens, dessen Weg in der Psychatrie endet. Insgesamt lässt sich feststellen, dass alle Texte( vielleicht mit Ausnahme des ironischen Gold) sehr tief gehen und einen auch zum Nachdenken anregen.
Alles in allem kommt ein sehr gutes Album heraus, auch wenn sehr poppig gebe ich hier eine ganz klare Kaufempfehlung.
9/10
Goodvibes: Lila ft. Jaguar Wright, Bis zum Schluss ft SIlbermond, Gold